Propolis

Außer Blütenpollen, Nektar und Honigtau sammeln Honigbienen auch eine harzige, gumiartige, balsamische Substanz von Pflanzenteilen wie z.B. Rinden und Knospen, die man Propolis nennt. Es stammt meist von Bäumen wie z.b. Weide, Pappel, Erle, Birke, Eich, Kastanie, Esche, Ulme, Tanne, Fichte oder Kiefer. Mit dem Harz schützen Pflanzen ihre Knospen gegen Krankheitserreger. Die Bienen dichten damit ihren Bienenstock ab, verkleben damit Ritzen und mischen es in kleinen Mengen dem Bienenwachs bei mit dem sie ihre Waben bauen. So verhindert es die Ausbreitung und Vermehrung von Bakterien und anderen Krankheitserregern im feucht warmen Inneren des Bienenstocks. Da alles im Bienenstock mit einer dünnen Schicht Propolis versehen wird stellt es gewissermaßen eine Art Immunsystem des Bienenvolkes dar.

Propolis wird wegen seiner stark antibiotischen, antiviralen und antimykotischen Wirkung als Heilmittel eingesetzt z.B. in Form von Propolistinktur, Propolissalbe, Cremes usw. Außerdem fand es früher Verwendung zur Herstellung von Holzlack.

 

An unserem Marktstand bieten wir Rohpropolis in kleinen Mengen zum Kauf an.